Selbstliebe versus Narzissmus

Eine Frage, die mir in meiner Coachingpraxis immer wieder begegnet und die mich selbst lange Zeit davon abhielt, mich selbst lieben zu können war diese hier: 

“Ist es nicht unglaublich egoistisch und narzisstisch so viel Zeit und Raum für mich selbst zu beanspruchen?”

Für manche von uns ist noch nicht einmal diese Frage erlaubt. Dann höre ich meine Klienten sagen: “Ich kann die Zeit und den Raum für mich nicht aufbringen.”  

Denn oft bedeutet Zeit für sich selbst zu beanspruchen, nein zu anderen zu sagen, Grenzen zu setzen und diese zu spüren.  

Hinter diesen Grenzen entsteht ein Raum. Ein Ort, an dem wir uns selbst begegnen, entdecken und erforschen können. Ein Raum, in dem wir wichtige Fragen untersuchen können, wie zum Beispiel “was will ich?” oder “wer bin ich?” 

Und hier kommt es mit massiver Wucht: Dieses schlechte Gewissen.

“Was kann daran liebevoll sein, wenn ich nein zu anderen sage und mich selbst in den Mittelpunkt stelle? Grenzt das nicht an Narzissmus?” 

Ich persönlich erlebe das Öffnen dieses Raums als den mutigsten Schritt überhaupt. Denn was kann liebevoller sein, als die eigenen Wunden zu versorgen, anstelle sie blind auf andere zu projizieren?    

Was ich sonst noch über Selbstliebe denke, was den Schönling Narziss vor seinem Tod hätte retten können und wie viel Zeit und Raum ich für angemessen halte, teile ich im heutigen Soulsunday-Video mit euch. Es dauert 9 Minuten. Enjoy! 

Teilt eure Aha-Momente und was immer ihr teilen möchtet unten in den Kommentaren.

Love,

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